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K15.4

 

Morphin

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Morphin
Indikation:
Starke Schmerzen, NAS ≥ 5, traumatisch/nicht-traumatisch

Kontraindikationen, z.B.:
  • Ateminsuffizienz (AF < 10/min, SPO2 < 90%)
  • Bewusstseinsstörung bzw. Einfluss psychoaktiver Substanzen wie Alkohol, Drogen, Psychopharmaka (GCS<12)
  • Kreislaufinstabilität (HF< 50/min, Rrsyst < 100 mmHg)
  • Gallen-und Nierenkoliken, Ileus, Pankreatitis
  • Eingeschränkter Zugriff zum Patienten (z.B. Lagerung/Beatmung)
  • Allergie (selten)

Alternativen, z. B.:
Piritramid (ggf. auch Fentanyl) in äquipotenter Dosierung

Risiken/UAW z. B.:
  • Atemdepression
  • Bewusstseinstrübung (Wirkungsverstärkung zentral dämpfender Mittel und psychische Störungen (Interaktion mit psychotropen Substanzen, „neben der Spur“, Euphorie, Dysphorie)
  • Kreislaufdepression
  • Übelkeit (daher langsame Gabe)


Vorteile: gute analgetische Potenz, wenig Kontraindikationen
Nachteile: hohes Risiko der zentralen Atemdepression, gleichzeitig große Bandbreite/Varianz der notwendigen Dosis

Medikament "Morphinhydrochlorid" aufrufen

Übersicht

Morphin

Typ
Algorithmen
Kategorie
Keine
Notarzt
obligat
Aufrufe
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Weiterführende Links
Quelle
FB 37 SEK; ÄLRD Dr. Lotz; Richtlinien zur Notfallversorgung
Version: 0.0 (Stand: 01.01.2022)